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Bloggen als Musiker – so erreicht man Fans

Artists Online - Bloggen als Musiker

Josef Altmann ist Online Marketing Berater aus Furth im WaldEgal in welcher Branche jemand aktiv ist, die Zeiten haben sich geändert. Waren früher Flyer und Zeitungsanzeigen die wichtigen Marketinginstrumente, ist heute das Online Marketing aus keinem Bereich mehr wegzudenken. Auch wenn Flyer und Co. auch heute noch Sinn machen, liegt der Fokus für viele Organisationen mittlerweile doch sehr stark im Internet. Selbst im künstlerischen Bereich, in welchem ja auch Musiker beheimatet sind, spielt Online Marketing eine entscheidende Rolle. Schließlich bringen die schönsten Lieder nichts, wenn kein Mensch davon weiß. Das Zentrum vieler Online Marketing Maßnahmen, ist heute ein Blog. Daher möchte ich in diesem Artikel darüber schreiben, wie man als Musiker durch bloggen seine Fans erreicht.

 

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser. Mein Name ist Josef Altmann (Online-Marketing Altmann). Ich komme aus Furth im Wald im Landkreis Cham und bin seit vielen Jahren als Online Marketing Berater tätig. Außerdem betreibe ich seit mehr als 5 Jahren, selber erfolgreiche Blogs, zu welchen auch meine bekannteste Seite karriere-und-bildung.de gehört.

 

Der Blog als Zentrum

Für viele Selbständige, Freiberufler wie Künstler und andere Organisationen, ist das Bloggen zu einem Zentrum ihrer Vermarktung geworden. Doch reicht es nicht aus, einfach nur eine Seite ins Netz zu stellen. Wer einen Blog als Marketinginstrument nutzen möchte, muss auch einige Dinge beachten.

Dazu gehört als Basis das Design und die Nutzerfreundlichkeit einer Seite. Das gilt vor allem für jene Künstler bzw. Musiker, die ihre Sache auch mit einer gewissen Professionalität machen wollen.

Zum Design und zur Nutzerfreundlichkeit einer Seite gehört es, dass eine saubere Navigation vorhanden ist und die Besucher schnell alles finden was sie suchen. Außerdem braucht eine tolle Seite, natürlich auch hervorragendes Bildmaterial und auch die Texte sowie Videos, sollten diese zur Bloggerstrategie gehören, müssen einwandfrei sein.

Wer dabei schludert und unprofessionell an die Sache geht, braucht sich nicht wundern, wenn die gesteckten Ziele nicht erreicht werden. Sicherlich haben viele kleinere Musiker nicht die finanziellen Mittel und Ansprüche an eine Website oder einen Blog wie große Unternehmen. Dennoch sollte das Möglichste getan werden, um die Kunden zu begeistern. Dafür muss nicht immer ein teurer Internetservice gebucht werden. Viele Bausteine eines erfolgreichen Blogs, sind heute doch ganz gut im Netz zu finden. Wer keine Zeit dafür hat oder doch eher etwas unbeholfen ist, kann sich dafür natürlich auch eine Agentur oder einen Berater holen. Auch wenn das ein wenig Geld kostet, ist es günstiger als viele Stunden an Zeit und Geld in eine Seite zu investieren, die Besucher und damit (potentielle) Fans nur verärgert.

 

Es muss nicht jeden Tag sein, aber regelmäßig

Wer durch bloggen mehr Fans erreichen will, sollte sich bewusst sein, dass es nicht ohne Engagement geht. Es reicht nicht aus, einmal einen Text zu schreiben und zwei oder drei Bilder zu posten. Nein, so geht das leider nicht. Das wirkt unprofessionell und wird auch keine neuen Besucher auf die Seite und damit neue Fans bringen. Bloggen ist ein langfristiges Marketinginstrument, für welches man extrem viel Ausdauer und Leidenschaft braucht.

Es muss nicht jeden Tag gebloggt werden. Auch wenn das sehr erfolgreiche Blogger machen, haben viele Musiker nicht die Zeit um täglich tollen Inhalt zu produzieren. Es reicht, wenn Musiker einmal pro Woche oder vielleicht zweimal in der Woche Inhalte für den eigenen Blog veröffentlichen. Je disziplinierter das gemacht wird, desto erfolgreicher wird ein Blog auch sein. Content bzw. die Inhalte, sind die entscheidende Stellschraube, mit der langfristig auf alle Fälle mehr Besucher und damit auch mir Fans gewonnen werden.

Und nicht nur zu Erreichung neuer und bestehender Fans, ist ein Blog Gold wert. Künstler erreichen mit einer guten Seite sehr oft auch neue Kunden für Auftritte und mögliche strategische Kooperationspartner. Oft kristallisiert sich erst im Laufe der Zeit heraus, was man da eigentlich gemacht hat. Wer diszipliniert bloggt und dadurch eine gute Community aufbaut, kann stolz auf sich sein und tut sehr viel für seine weitere Karriere als Künstlerin bzw. Künstler.

 

Was schreiben man als Musiker eigentlich in seinem Blog?

Bei Musikern ist es wie bei allen anderen Bloggern auch. Es kommt immer darauf an, welche Menschen ich mit meinem Content erreichen möchte. Bin ich Rocker, dann möchte ich eine andere Zielgruppe erreichen, als wenn ich in der klassischen Musik zuhause bin. Es ist also so, dass die Inhalte eines Blogs, entscheidend von den jeweiligen Menschen die erreicht werden sollen, abhängt. Auch die Sprache und der Umgang mit den Besuchern einer Seite, hängt von den Menschen ab, die angesprochen werden sollen.

Es gibt gute Wege, damit erstens die Ideen nicht ausgehen und zweitens immer was da ist zu schreiben. Den ersten Weg den ich immer gehe, ist jener über die Recherche. Ich schaue mir an, was andere Blogger und Websitebetreiber in meinem Bereich so schreiben. Schaue dabei aber auch über den Tellerrand und besuche so viele gute Blogs wie möglich, die nichts mit meinem Bereich zu tun haben. Alleine dadurch können Musiker schon viele Ideen für den eigenen Blog finden. Wer seine Musik und sein Thema liebt, dem wird weder die Recherche, noch das produzieren von wertvollen Inhalten große Probleme bereiten.

Ein weiterer Baustein für regelmäßige gute Inhalte, sind die eigenen Auftritte. Erfahrungsberichte vom Auftritt, Fanstimmen etc. Das können alles Anlässe für einen neuen Artikel sein und sind ein zweiter Baustein, der zu gut ausgelasteten Blogs führt.

Als weitere Quelle der Inspiration, können Musiker sich vernetzen und gemeinsam mit anderen Künstlern in ihrem aber, auch angrenzenden Bereich Kooperationen wie Blogparaden etc. machen. Auch daraus können tolle Inhalte für den Musikerblog werden.

Ein ebenso guter Weg ist es, über andere Künstler zu schreiben. Was war an dem letzten Auftritt von …. gut und was nicht so etc.?

Wer dann noch darauf schaut, dass neue Artikel nicht erst auf den letzten Drücker ausgedacht werden müssen, ist schon mal besser als 80 Prozent der anderen Künstler die bloggen. Leider geben nämlich viele sehr schnell wieder auf, was ein Vorteil für all jene ist, die durchhalten und sich Mühe geben. Am besten ist es, sich immer schon eine längere Zeit im Voraus einen Plan zu machen. Zeitungen und Co., nehmen dafür bei ihrer Arbeit eine sogenannten Redaktionsplan her. Gerade diese schriftliche Fixierung der zukünftigen Inhalte, kann Gold wert sein. In diesem Redaktionsplan werden Artikelideen, die zeitliche Erscheinung aber auch Quellen und Co. für Recherchen notiert. Ein extra PC-Programm braucht man dafür in der Regel nicht. Ich nehme für diese Arbeit einfach Excel her. Wer kein MS Office hat, kann auch das Tabellenprogramm von dem kostenlosen Open Office nehmen. Auch ein handschriftlicher Redaktionsplan kann aufgesetzt werden, wenn das jemanden besser liegt oder es einfach nicht anders geht.

 

Der eigene Blog ist nur die eine Seite

Wer einen Blog hat, aber kein weiteres Online Marketing betreibt, nutzt auch nicht das Optimum aus. Es ist wie wenn eine Band ein Konzert veranstalten möchte, aber weder Flyer verteilt noch Plakate aushängt oder Anzeigen schaltet. Wenn keiner weiß, dass es sie und ihren Blog gibt, wird auch niemand kommen. Es ist also unumgänglich, auf sich und seine Seite aufmerksam zu machen. Dafür gibt es mittlerweile sehr tolle Möglichkeiten wie Facebook, Twitter, Xing aber auch die gute alte Suchmaschinenoptimierung.

Suchmaschinenoptimierung kurz SEO, ist nichts was mit Hexerei oder so zu tun hat. Es geht dabei auch nicht um irgendwelche verbotene Manipulationen oder so. Es geht darum, das eigene Angebot im Netz so zu optimieren und so sichtbar zu machen, dass Besucher und damit potentielle Fans auf den Blog kommen.

Facebook und Co. wiederrum, gehört ebenfalls auch für Musiker zu einem interessanten Marketinginstrument. Mehr als 1 Milliarde Menschen sind dort unterwegs. Natürlich hauptsächlich aus privaten Gründen, was aber auch vor allem für Musiker sehr interessant sein kann. Schließlich ist Musik ein großer privater Bestandteil vieler Menschen, die potentielle Fans sein können ist.

Ein weiterer Baustein im Online Marketing, kann das E-Mail-Marketing sind. Für Musiker, bietet es sich dabei an, regelmäßige Newsletter von Veranstaltungen, neuen Bloginhalten etc. zu verschicken. Dafür wird einfach auf dem Blog, der Website und/oder in den sozialen Netzwerken eine Anmeldemöglichkeit für (potentielle) Fans bereitgestellt. Dafür gibt es mittlerweile ganz gute Software, die nicht immer teuer sein muss und sich auch an das strenge Datenschutzrecht in Deutschland hält. Zu erwähnen ist dabei noch, dass ein Newsletter wie auch der Blog selber nur dann einen Sinn macht, wenn eine gewisse Regelmäßigkeit gegeben ist.

 

Als Musiker selber bloggen oder outsourcen?

Je nach Auftragslage, haben Künstler viel zu tun. Das führt dazu, dass natürlich nicht so viel Zeit fürs Bloggen vorhanden ist, wie das bei Vollzeitbloggern usw. der Fall ist. Doch ist es sinnvoll, das Ganze an Autoren, Designern etc. auszulagern?

Ich bin der Meinung, dass Musiker viele Aufgaben an der eigenen Seite auslagern können. Was nicht ausgelagert werden kann, ist das Schreiben der Texte und den persönlichen Kontakt mit Fans. Das heißt also, dass Recherchearbeiten für neue Artikel, Designarbeiten, Entwicklungen, Fotos, Videos etc., zum Teil oder Ganz auf externe Dienstleister oder Mitarbeiter ausgelagert werden können.

Wer allerdings hergeht und Inhalte von irgendwelchen Autoren produzieren lässt, außer es ist der eine oder andere Gastautor, verspielt die Chance, die das Bloggen so einzigartig macht. Der persönliche Kontakt mit den Menschen, die persönlichen Meinungen und alles was sonst so zur Persönlichkeit eines Musikers bzw. einer Musikerin gehört, würde dadurch verloren gehen. Das kennen die Besucher einer Seite natürlich, was nicht gerade positiv ist.

 

FAZIT: Wer als Musiker durch Bloggen mehr Fans und seine bestehenden Fans besser erreichen möchte, muss dafür zwei Bausteine nutzen. Die eigene Seite bzw. der eigene Blog ist das Fundament und dabei kommt es eben schon darauf, an wie diese aussieht, wie Nutzerfreundlich das Ganze ist und natürlich auch wie gut die Inhalte sind. Als zweite Komponente von erfolgreichen Musikerblogs, bin ich auf die Vermarktung des eigenen Angebots über Online Marketing eingegangen. Sicherlich gibt es darüber noch viel mehr zu schreiben und es gibt neben Online Marketing und einem Blog noch viele andere Wege für Musiker, um mehr Fans zu gewinnen. Vor allem jene Musiker, die ihre Leidenschaft eher als Hobby ausleben, brauchen nicht so professionell an die Sache gehen. Darum sollte es aber in diesem Artikel nicht gehen. Dieser Artikel handelte nur vom Bloggen, was mittereile ein sehr mächtiges Instrument in der Vermarktung, egal ob für Unternehmen oder Freiberufler, ist erzählen.

 

 

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